Berufsfeldspezifisch

für die Jugendhilfe

Diagnostik

Diagnostische Fallreflexionen - Hermeneutische Interviews - Analyse von Fallunterlagen

Ihre Anliegen

  • Sie suchen eine Antwort auf typische, hoch komplexe Fallkonstellationen in der Jugendhilfe
  • Sie sind mit einer chronifizierten individuellen und familiären Problematik konfrontiert
  • Sie suchen einen qualifizierten Rahmen um, angesichts gravierender menschlicher, rechtlicher und finanzieller Folgewirkungen, Ihre Falleinschätzung zu überprüfen und stärker zu verobjektivieren
  • Sie benötigen eine belastbare, lösungsorientierte und schriftlich dokumentierte diagnostische Einschätzung der Problematik wie auch passender Hilfeangebote

Unser Diagnostikangebot

Für herausfordernde Fragestellungen in der Fallsteuerung und Fallbearbeitung bieten wir Mitarbeitenden sowie Leitungskräften in Jugendämtern und Einrichtungen der Erziehungshilfe ein spezielles Diagnostikformat, dass dem Supervisionskontext entlehnt ist.

Dieses Angebot kennzeichnet unsere mehrdimensionale, multitheoretische und zugleich praxisbezogene Zugehensweise, die sich explizit an die Erziehungshilfe richtet und für die wir die notwendige Feldkenntnis mitbringen.

Mehrperspektivischer Fokus

Eine typische, prekäre Fallkonstellation mit psychischen, sozialen und ökonomischen Belastungsmomenten bedarf nach unserer Überzeugung eine solide, systemisch begründete, sozialpädagogische Diagnostik die verschiedenste, interdisziplinäre Perspektiven einschließt um zu einem differenzierten Fallverständnis zu kommen.

Analyse der Hilfesysteme

Das Gelingen von Hilfeprozessen ist ein zirkuläres Zusammenspiel passender oder unpassender Hilfeangebote auf der einen, und vielschichtiger Hilfebedarfe auf der anderen Seite. Eine systemorientierte, diagnostische Betrachtung bezieht gerade auch die Hilfestrukturen, deren bevorzugte Deutungs- und Kooperationsangebote wie die damit einhergehenden Grenzen und Stärken ein.

Handlungs- und praxisorientiert

Eine fachlich belastbare Diagnostik ist durch eine hohe Komplexität unterschiedlichster Informationsebenen gekennzeichnet, muss zuletzt in die Handlungsmöglichkeiten und den Praxisrahmen der anfragenden HelferInnen und deren Organisation zurückgeführt werden.
Insofern erweist sich der Wert einer diagnostischen Einschätzung zuletzt an ihrer Praxisrelevanz und ihrer Lösungsorientierung.

Angebotene Formate

  1. Diagnostische Fallreflexionen mit den beteiligten HelferInnen, wie bspw. Mitarbeitenden der Allgemeinen Sozialen Dienste und anschließender schriftlicher, ergebnisorientierter Empfehlung
  2. Hermeneutische Interviews mit KlientInnen und HelferInnen sowie praxisorientierter, schriftlicher Empfehlung
  3. Systematische Analyse von Fallunterlagen und handlungsorientierte, schriftliche Empfehlung an die beteiligten HelferInnen

"Wenn du als Werkzeug nur einen Hammer hast, ist alles auf der Welt ein Nagel."

Paul Watzlawick